BDSM ist ein gewaltiger Trend

Mode und Kultur prägen unser Leben. Sexualität gehört in diesen Bereichen stärker hinzu, als in vielen anderen. So ist zu beobachten, dass die aktuellen sexuellen Trends Kultur und Mode besonders stark prägen. BDSM scheint dabei ein Trend zu sein, der sich seit einigen Jahren hält und zunehmend verstärkt. Aufgekommen ist er über Filme wie Fifty Shades und Co., die das Thema eigentlich nur stiefmütterlich behandeln.

Dennoch wurde das Interesse geweckt. Es gibt sogar einen Film für Farbige mit diesem Thema. Danach folgten die unterschiedlichsten Bücher und Dokumentationen. Eine ganze Nation befand sich offen oder heimlich im BDSM Rausch.

BDSM prägt sich nahezu in alle Lebensbereiche

Bondage wanderte plötzlich in die High Fashion- Der weich, cremige Geruch von Leder legt sich derb und kräftig auf die Haut, wenn das Korsett in der Mode zum Hauptfokus wird und eine Zeitlang sogar auf den internationalen Modeschauen im Rampenlicht stand. Bekannte Designer machen die Maßanfertigungen für die Stars aus allen Bereichen. Madonna, Debbie Harry und auch Beyonce versuchten sich schon erfolgreich im BDSM Style.
Hart und zart ist immer wieder ein festes Thema in der Mode. Alle jungen Designerinnen widmen sich diesem Thema. Fetisch ist eine Art Mainstream geworden. Was es früher nur in den Erotikshops gab, findet sich heute ebenso in den exklusiven Designerboutiquen wieder.
Doch der Trend reicht schon weiter zurück. Seit den 1970er Jahren versuchten sich die großen Designer immer wieder im Fetisch. Dachte man bei diesem Outfit an die Frauen, die bei Seiten wie hier geht es zum BIG7 Sado Maso Chat oder als Domina Männer züchtigten, sind genau diese Fetisch-Kleider Bestandteil unseres normalen Alltags geworden.

Fetisch überall

Schon Designer wie Vivienne Westwood oder Gaultier haben Fetisch auf dem Laufsteg gezeigt. Dazu gehören aber auch Korsett, Overknee Stiefel, geschnürt aus Lackleder oder mit Bondage-Riemen. In den großen Modehäusern sind solche Anspielungen längst im Angebot. Hemmungen gibt es dabei keine. Auch die BDSM-Halsbänder sind bei der normalen Mode zu finden. Frauen finden es schick, sich damit zu schmücken und sich in eine devote Haltung zu geben. Was früher ein Erkennungszeichen der Fetisch-Szene war, ist heute für teures Geld in den Luxusgeschäften vorzufinden.
Selbst Zara oder H&M brachen nassglänzendes Lackleder in den Handel. Entrüstete Blicke, wie früher blieben jedoch aus. Mittlerweile hat sich genau das als Alltagsmode etabliert. Auf der größten Plattformen für Subkulturen, Instagram, beobachten wir das täglich.
Hart und Zart lautet das Losungswort für Erfolg im Modehandel. Erotik und Fetisch werden dabei mit einem mädchenhaften Charme verbunden und so tragen es bereits Teenager. Dunkelheit paart sich mit dem Licht. Das Böse mit dem Guten. Stark und sexy und zugleich sinnlich und zart, das ist die neue gelebte Fetisch-Ästhetik, die bei allen bekannten Designern immer wieder zu Gesicht kommt. Hochwertigkeit steht dabei aber immer im Fokus, das unterscheidet die Angebote in der Boutique zum Erotik Geschäft.
Fetisch Mode hat damit auch eine subkulturelle Anspielung. Dabei ist ganz wichtig, dass Mann oder Frau heute keineswegs zur Subkultur zählen muss, um diese Pieces tragen zu können.