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Männer mit flachem Po bevorzugt


Die Modedesigner lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um ihre Kunden zu beglücken. Blicken wir einmal in den Bereich der Herren, bevorzugt zu Anzügen und Sakkos fällt uns hier ein Trend auf, der so gar nicht schön ist. Die Sakkos werden immer kürzer. Wer einmal ein Sakko, das er vor 4 Jahren gekauft hat, mit einem heutigen vergleicht, wird meistens ein Unterschied von 8 – 18 cm in der Länge erkennen.

Bei einigen ist der Po des Trägers sogar offen erkennbar. Das ist eigentlich nicht der Sinn eines Anzuges. Hier geht es um Stil und auch um Etikette. Ein Sakko muss den Po bedecken, damit auch die Proportionen bei einem Anzug insgesamt stimmig sind.

Sakkos werden immer kürzer

Das Problem liegt aber nicht nur bei den No-Name und billig Herstellern. Auch bekannte Marken wie Lagerfeld, Joop, Hechter und Boos setzen auf die neue kurze Länge. Das mag auf den ersten Blick bei jungen Menschen noch ankommen und vielleicht auch ein wenig knackig wirken, ist aber dennoch ein Trend, den sich so niemand gewünscht hat.

Was macht nun ein Träger, der eben keinen flachen oder wohlgerundeten Po hat. Was macht der Träger, der mit zu viel Fett an genau dieser Stelle kämpft. Trägt er einen solchen Anzug, wirkt das nicht nur unschön, sondern ist auch ein No-Go. Doch viele Alternativen gibt es nicht. Selbst in den Preisklassen ab 400 Euro für ein Sakko sieht es oft genauso aus. Sie werden immer kürzer. Eigentlich warten wir nur noch darauf, dass ein Sakko demnächst kürzer als die Krawatte sein wird. So groß ist der Unterschied gar nicht mehr.

Bildquellenangabe: Marco Barnebeck / pixelio.de