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Präraffaelitische Malerei als Kunstdruck

Waterhouse Kunstdrucke

Verwunschene Frauen, Göttinnen am Wasser und Heldinnen aus Sagen und Gedichten: John William Waterhouse malte Bilder voller Sehnsucht. Hier findest du seine Gemälde als Kunstdruck, dazu alles Wissenswerte über den Maler und seine berühmtesten Werke.

John William Waterhouse an der Staffelei mit Pinsel, Palette und Hund, Grafik nach einer Fotografie um 1912
John William Waterhouse1849–1917 · im Atelier, um 1912

John William Waterhouse: der Maler der Sehnsucht

Kaum ein Maler des 19. Jahrhunderts begeistert heute so viele Menschen wie John William Waterhouse. Seine Bilder hängen als Poster in Studentenzimmern, zieren Buchcover und Plattenhüllen und werden in sozialen Netzwerken tausendfach geteilt. Dabei war Waterhouse zu Lebzeiten ein angesehener, aber eher stiller Künstler. Er gab kaum Interviews, hinterließ wenige Briefe und ließ lieber seine Gemälde sprechen.

Und diese sprechen eine sehr klare Sprache: Waterhouse Bilder erzählen von Frauen, die zwischen Traum und Wirklichkeit stehen. Von einer Dame, die in einem Boot ihrem Schicksal entgegentreibt. Von Nymphen, die einen jungen Helden ins Wasser locken. Von einer Zauberin, die einen Kreis in den Sand zieht. Wer ein Waterhouse Gemälde betrachtet, spürt sofort diese Mischung aus Schönheit, Melancholie und Geheimnis. Genau deshalb sind Waterhouse Kunstdrucke so beliebt: Sie bringen ein Stück Poesie an die Wand.

Geboren wurde Waterhouse am 6. April 1849 in Rom. Seine Eltern waren beide Maler, und die Familie nannte ihn liebevoll „Nino“. Die frühen Jahre in Italien prägten ihn für immer: das Licht, die antiken Ruinen, die Geschichten von Göttern und Helden. Nach dem Umzug der Familie nach London half er im Atelier seines Vaters und begann 1870 an den Schulen der Royal Academy, zunächst als Bildhauer. Schon bald wechselte er zur Malerei, 1874 stellte er sein erstes Bild an der Royal Academy aus.

Waterhouse Bilder: Frauen, Mythen und Wasser

In seinen ersten Jahren malte Waterhouse vor allem Szenen aus dem antiken Rom und Griechenland, ganz im Stil seines Zeitgenossen Lawrence Alma-Tadema. Doch mit den 1880er Jahren fand er sein eigentliches Thema: starke, rätselhafte Frauenfiguren aus Mythologie, Literatur und Legende. Medea, Kirke, Kleopatra, Pandora, Ophelia und die Lady of Shalott wurden zu seinen Heldinnen.

Fast immer spielt dabei Wasser eine Rolle. Flüsse, Teiche, Brunnen und das Meer ziehen sich durch sein ganzes Werk. Das Wasser steht bei ihm für Verwandlung, Verführung und manchmal auch für den Tod. Dazu kommen Blumen in fast jedem Bild: Mohn, Rosen, Seerosen und Wiesenblumen, die Waterhouse mit großer Genauigkeit malte. Sie verleihen seinen Gemälden die typische, verträumte Frische.

Seine Frauen sind dabei nie bloß schmückendes Beiwerk. Sie handeln, sie zaubern, sie entscheiden und sie leiden. Das unterscheidet Waterhouse von vielen Malern seiner Zeit und macht seine Bilder bis heute so modern.

Grafik

Waterhouse auf einen Blick

  1. 1849Geburt in Rom als Sohn eines Malerpaares
  2. 1870Eintritt in die Schulen der Royal Academy, London
  3. 1883Heirat mit der Malerin Esther Kenworthy
  4. 1885Wahl zum außerordentlichen Mitglied der Royal Academy
  5. 1888„The Lady of Shalott“, heute in der Tate Britain
  6. 1895Vollmitglied der Royal Academy
  7. 1896„Hylas und die Nymphen“ und „Pandora“
  8. 1917Tod am 10. Februar in London

Die berühmtesten Waterhouse Gemälde

Viele Waterhouse Gemälde gehören heute zu den Schätzen großer Museen in Großbritannien und Kanada. Diese Werke solltest du kennen, wenn du dich für den Maler begeisterst:

I

The Lady of Shalott

1888 · Tate Britain, London

Die verfluchte Dame aus Tennysons Ballade sitzt in einem Boot und treibt Camelot entgegen. Waterhouse malte das Motiv dreimal, 1888, 1894 und 1915. Diese erste Fassung ist sein bekanntestes Bild.

II

Ophelia

1889 · 1894 · 1910

Shakespeares Ophelia, kurz vor ihrem Tod am Wasser, ließ ihn nie los. Jede seiner drei Fassungen zeigt sie anders: liegend in der Wiese, auf einem Weidenast über dem Teich oder mit Blumen im Haar.

III

Hylas und die Nymphen

1896 · Manchester Art Gallery

Wassernymphen ziehen den jungen Argonauten Hylas in einen Teich voller Seerosen. 2018 hängte die Galerie das Bild für kurze Zeit ab, um eine Debatte anzustoßen, und brachte es nach großem Echo zurück.

IV

Kirke reicht Odysseus den Becher

1891 · Gallery Oldham

Die Zauberin Kirke sitzt auf einem Thron und hält Odysseus den verzauberten Trank entgegen. Im Spiegel hinter ihr sieht man den Helden selbst.

V

Der magische Kreis

1886 · Tate Britain, London

Eine Zauberin zieht mit einem Stab einen Kreis aus Feuer um sich. Krähen und eine Kröte wachen davor, Rauch steigt aus einem Kessel auf.

VI

Die Meerjungfrau

1900 · Royal Academy, London

Eine Meerjungfrau kämmt am Ufer ihr langes Haar. Waterhouse übergab das Bild der Royal Academy als Diplomwerk nach seiner Wahl zum Vollmitglied.

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Waterhouse Kunstdrucke bei Subtile Art

Gedruckt auf dickem Fine Art Papier mit 280 g/m², in vielen Größen bis 60×80 cm.

Alle Waterhouse Drucke

Waterhouse und die Präraffaeliten

Oft wird Waterhouse als Präraffaelit bezeichnet. Ganz genau stimmt das nicht: Die Präraffaelitische Bruderschaft wurde 1848 gegründet, ein Jahr vor seiner Geburt, von jungen Malern wie Dante Gabriel Rossetti, John Everett Millais und William Holman Hunt. Sie wollten zurück zu klaren Farben, genauer Naturbeobachtung und ernsten Themen, so wie sie es bei den Malern vor Raffael sahen.

Waterhouse griff diese Ideen eine Generation später auf und verband sie mit einer freieren, weicheren Malweise. Deshalb nennen ihn Kunsthistoriker gern den „modernen Präraffaeliten“. Er wählte dieselben Themen wie seine Vorbilder, etwa die Lady of Shalott, die auch Holman Hunt malte, doch er malte sie stimmungsvoller und weniger streng. Wer Präraffaeliten Bilder liebt, findet bei uns auch Werke aus diesem Umfeld, zum Beispiel The Lady of Shalott von William Holman Hunt oder Der Ritterschlag von Edmund Blair Leighton.

Waterhouse Kunstdrucke im Zuhause: Ideen für jeden Raum

Ein Waterhouse Kunstdruck verwandelt einen Raum. Die warmen Rot- und Goldtöne, das tiefe Grün der Wälder und das Blau des Wassers wirken edel und zugleich lebendig. Damit das Bild seine volle Wirkung entfaltet, helfen ein paar einfache Ideen.

Wohnzimmer: Ein großformatiges Motiv wie die Büchse der Pandora über dem Sofa oder dem Sideboard wird sofort zum Mittelpunkt. Dunkle Wandfarben wie Petrol, Waldgrün oder Bordeaux lassen die Farben leuchten.

Schlafzimmer: Hier passen ruhige, verträumte Motive. Thisbe, die an der Mauer lauscht, bringt eine stille Romantik über das Bett.

Bibliothek und Arbeitszimmer: Historische Szenen wie Mariamne wirken zwischen Bücherregalen besonders stark. Sie passen perfekt zum Stil Dark Academia, der Liebe zu Literatur, Geschichte und alter Kunst verbindet.

Flur und Treppenhaus: Mehrere Waterhouse Bilder im Hochformat, nebeneinander gehängt, ergeben eine kleine Galerie. Einheitliche Rahmen in Schwarz oder Gold halten die Wand ruhig.

Bei den Rahmen gilt: Ein schmaler Goldrahmen unterstreicht den klassischen Charakter, ein schlichter schwarzer Rahmen macht das Bild moderner. Ein helles Passepartout gibt dem Motiv Luft und lässt auch einen kleineren Druck wertig wirken.

Waterhouse Kunstdruck oder Poster: worauf du achten solltest

Wer ein Waterhouse Poster sucht, findet im Netz unzählige Angebote. Doch zwischen einem dünnen Poster und einem echten Kunstdruck liegen Welten. Waterhouse arbeitete mit feinen Farbverläufen, zarten Hauttönen und vielen kleinen Details in Blumen, Stoffen und Wasser. Damit diese Feinheiten erhalten bleiben, braucht es eine gute Vorlage und ein hochwertiges Papier.

Unsere Waterhouse Kunstdrucke entstehen auf dickem Fine Art Papier mit 280 g/m². Es ist matt, schluckt störende Reflexe und gibt den Farben eine samtige Tiefe, die an das Original erinnert. Du wählst die Größe von 10×15 cm für ein kleines Geschenk bis zum großen Wandbild mit 60×80 cm. Sondergrößen sind auf Anfrage möglich. Mehr Tipps zur Auswahl findest du in unserem Ratgeber Kunstdrucke kaufen.

Waterhouse starb am 10. Februar 1917 in London, ein Bild blieb unvollendet auf seiner Staffelei. Über hundert Jahre später haben seine Gemälde nichts von ihrem Zauber verloren. Als Kunstdruck holst du dir diese Welt aus Sagen, Blumen und Wasser nach Hause, und jedes Mal, wenn du hinschaust, entdeckst du ein neues Detail.

Häufige Fragen zu Waterhouse

Wer war John William Waterhouse?

Ein britischer Maler (1849–1917), geboren in Rom, tätig in London. Er malte vor allem Frauenfiguren aus Mythologie und Literatur und gilt als „moderner Präraffaelit“.

Was ist das bekannteste Bild von Waterhouse?

„The Lady of Shalott“ von 1888 in der Tate Britain, dicht gefolgt von „Hylas und die Nymphen“ (1896) und seinen Ophelia-Bildern.

Gehörte Waterhouse zu den Präraffaeliten?

Nicht zur Bruderschaft von 1848, aber er griff ihre Themen und Ideale eine Generation später auf und führte sie weiter.

Welche Größen gibt es für Waterhouse Kunstdrucke?

Von 10×15 cm bis 60×80 cm auf Fine Art Papier mit 280 g/m², ohne Rahmen. Sondergrößen fertigen wir auf Anfrage.

Dein Lieblingsmotiv fehlt?

Wir drucken weitere Waterhouse Bilder auf Anfrage

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